11. Oktober 2023

Norwegen im Herbst – warum Trøndelag gerade jetzt (oder eigentlich immer) ein Paradies für Genießer ist

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weltbester Käse, prämierte Schokolade, würziger Rentierschinken und noch viel mehr. Ein Besuch bei Produzenten in Selbu und Røros in traumhafter Landschaft

2022 bekamen Trondheim und Trøndelag die Auszeichnung „Europäische Region der Gastronomie“, was bedeutet, wer hierher kommt, wird ganz besonders bei der Suche nach kulinarischen Erlebnissen belohnt. Ich bin auf jeden Fall eine Wiederholungstäterin. Ich war vor vier Jahren schon einmal hier auf dem Kulinarik Festival und habe die köstlichen Adressen des „Goldenen Umwegs“ und das traumhafte Stokkøya während einer kaum untergehenden Sonne kennenlernen dürfen. Nur mit der wunderbaren Butter aus Røros hat es nicht geklappt. „Dann musst du eben nochmal kommen“, wurde so dahingesagt. Doch es war nicht nur so dahingesagt – ich bin wieder da. Diesmal unterwegs in einem anderen Teil von Trøndelag. Dort, wo Butter und herrlicher Käse gemacht werden. Und weil noch in diesem Jahr Ende des Monats die „World Cheese Awards“ in Trondheim verliehen werden, ich aber noch unbedingt den Spätsommer, eher Frühherbst, erleben wollte, habe ich die prämierten Käsemacher vorab besucht. Ich schwelge also in Butter, Sauerrahm, Käse, Schokolade, Elchfleisch und Pilzen.

Das Licht, die Wälder und die Pilze

Das Licht im Norden ist magisch. Immer wieder halte ich an und betrachte staunend die Landschaft. Überall sprießen Beeren und Pilze, die Seen glitzern in der Sonne. Oftmals, so scheint es, ist außer mir niemand auf dieser Straße unterwegs. Ich begegne Schafen, Kühen und Rentieren aber keinen Menschen. Ich bin ganz allein. Die Weite des Himmels, die unterschiedlichen Umgebungen, das alles gehört mir in diesem Moment. Momente dieser Art gibt es hier ständig, mal ist es einfach nur eine leuchtend bunte Pflanze, ein grell-gelbes Moos oder die Wäldchen aus spindeldürren Birken, die wirken, als bestünden sie nur aus einem einzigen Organismus. Die Landschaft wechselt von Wäldern, die mich an manchen Stellen an den Schwarzwald erinnern zu kargen Hügeln, die dem schottischen Hochland nicht unähnlich sind. Immer wieder Seen dazwischen oder ein Bach. Die Luft ist frisch und klar. Und ja, da steht tatsächlich ein Rentier neben der Straße.

Die Meisterin der Schokolade

In Selbu, nicht weit von Trondheim entfernt, in einer ländlichen Gegend liegt die Schokoladen-Manufaktur von Iris Martinsen Aune, der Gründerin von Jentene på Tunet Chocolatier. Erst 2015 hat sie angefangen, Schokolade herzustellen und seitdem ist ihr Aufstieg scheinbar unaufhaltsam. Kaum ein Preis oder eine Auszeichnung, die sie nicht gewonnen hat. Sie sprüht vor Freude und Energie, wenn sie von ihrer Schokolade erzählt. Im Sortiment hat sie Pralinen, Trinkschokolade und Eis. Was ihre Zutaten, insbesondere die Schokolade angeht, so setzt sie auf Valrhona. Die edle Schokolade ist jedoch nur die Basis. Was zählt, ist was sie daraus macht. „Mango Tango“ zum Beispiel oder Pralinen die kunstvoll verziert sind wie tanzende Polarlichter. Eine besondere Lakritz-Edition gehört ebenso dazu, wie die heimischen Beeren. Oftmals kombiniert sie ein bisschen säuerliche Frucht mit cremiger Füllung, stets darauf bedacht, die umhüllende Schokolade so dünn wie nur möglich zu gestalten. Und so sind ihre Pralinen echte Kunstwerke, die so verführerisch sind, dass ich nicht aufhören kann, mich durch die verschiedenen Richtungen zu probieren. Gerade bei der Lakritze, in nordischen Ländern heiß geliebt, bin ich begeistert, was hier alles möglich ist. Auch die Pralinen mit norwegischem Braunkäse sind überragend. Alles ist nur begrenzt (3 Monate) haltbar. Absolute Frische macht diese Pralinen zu einem Erlebnis. Was inspiriert sie, will ich wissen. „Etwas zu kreieren, was man immer wieder haben will“, also nichts so Exotisches, dass man es bei einem Mal belassen möchte. Und genau das hat sie mit ihren Pralinen geschafft, denn nun, nachdem ich alle Pralinen von ihr aufgegessen habe, ist da dieses nagende Verlangen nach mehr. Mehr von diesem Lakritzkaramell oder dieser umwerfenden Füllung mit Himbeeren und Lakritz. Gibt es die Pralinen in Deutschland? Als ich die Frage gestellt habe, wusste ich noch nicht, wie drängend sie werden würde, wäre ich erst wieder daheim und würde mich nach Nachschub verzehren. Leider gibt es sie hier noch nicht. Sie tröstete mich mit einem „Lemon-Smile“ einer so herrlich nach Zitrone schmeckenden Praline, die genug Säure besitzt, dass sie einem eben mal den Mund zu einem Lächeln verzieht.

Jentene på Tunet – Chocolatier
Kammen 39, 7580 Selbu, Norwegen
jentenepaatunet.no

Røros, das alte Minendorf und Synonym für beste Butter

Butter. Mal wieder Butter. Butter ist eine beständige Konstante auf meinen Reisen. Und die Butter aus Røros ist berühmt. Glaubt man Hilde Myhren von der Rørosmeieriet, der Molkerei von Røros, dann beliefert man jedes Sternerestaurant in Norwegen mit dieser Butter. Das erklärt auch, warum sich jeder auf dem Kulinarik Fest in Trondheim mit dieser Butter eindeckte. Alle außer mir (ich war am Boden zerstört, weil ich keine Möglichkeit der Kühlung dabei hatte). Sie ist sagenhaft gut, diese Butter. Einmal mit mehr und mal mit weniger Salz. Das Salz kommt natürlich aus dem Meer aus Nordnorwegen. Doch dieses Mal bin ich vorbereitet. Mein Kühlakku liegt schon bereit. Ich nehme auch von der zähen Sauermilch was mit – hält angeblich ewig – und vom Rahm. Rahm der so dick ist, dass eine Crème Double dagegen wie ein Magerjoghurt wirkt. Ich stelle mir vor, wie ich einen dieser frischen Fladen mit diesem Rahm bestreiche und bekomme weiche Knie.
Im kleinen Café der Molkerei kann man gemütlich noch eine Tasse Kaffee trinken und seine Einkäufe erledigen. Røros Tweed hat mit dem Logo der Molkerei exklusiv hübsche Sitzunterlagen aus dicker Wolle angefertigt. Auch ein Kochbuch gibt es, jedoch nur in norwegischer Sprache. Die besten Köche des Landes haben hier mitgemacht. Es ist allerdings ein bisschen zu schwer für mein Gepäck. Ich habe der Sauermilch den Vorzug gegeben.

Sollihagaen 2, 7374 Røros
rorosmeieriet.no

Ganz besonders kuschelig: Røros Tweed

Ich habe sie schon überall auf den Weiden entdeckt – die norwegischen Schafe. Ihr Fell ist besonders dicht und kuschelig. Mal abgesehen von den vielen Wollläden, die man hier überall findet, denn Stricken ist hier überaus beliebt (irgendwo müssen die ganzen Norweger-Pullis ja herkommen), wird bei Røros Tweed die Wolle für herrliche Decken, Kissen und Plaids verarbeitet. Praktischerweise gibt es im Dorf auch einen Fabrikverkauf, den man unbedingt besuchen sollte, wenn man wieder die Qual der Wahl haben möchte. Ich habe es gerne in Kauf genommen, für den Rest der Reise Decken und ein Kissen mit mir rumzutragen, denn jetzt, wo die Abende kühler werden, ist so eine warme Decke das Beste worin man sich einkuscheln kann (in Deutschland werden die Produkte u.a. von Manufactum verkauft).

Røros Tweed
Tollef Bredals vei 8, 7374 Røros, Norwegen
www.rorostweed.no

der diesjährige World Cheese Award und ein Besuch bei zwei prämierten Käsemachern

In diesem Jahr ist es ein Heimspiel. Zum ersten Mal findet der World Cheese Award Ende Oktober in Trondheim statt. Vermutlich hat man nirgendwo sonst auf der Welt die Gelegenheit, so viel Käse zu kosten, zu vergleichen und zu entdecken. Da sind sie schon sehr stolz drauf, denn nach vielen Auszeichnungen in den vergangenen Jahren, avancierte Norwegen zu einer Nation mit beachtlichem Können, was die Herstellung von Käse angeht. Und das eben nicht nur bei Brunost, dem allseits beliebten Braunkäse, der aus karamellisierter Molke hergestellt wird (aus Kuh- oder Ziegenmilch), sondern ganz besonders bei würzigem Blauschimmelkäse und cremigem Weich- und Hartkäse. Wer also wie ich den würzigen Blauschimmelkäse über alles liebt, der wird hier sein Glück finden. Bei meinem letzten Besuch in Trondheim zum Kulinarik Fest habe ich schon Käse mitgebracht. Diesmal bin ich gleich mit kleiner Kühltasche gereist, um die Schätze, die man in Deutschland eigentlich gar nicht bekommt, weil die Produktionsmenge grade mal so für Norwegen reicht, mit nach Hause zu bringen.

Eggen Gårdsysteri

18 „Red Norwegian“ grasen vor dem Haus in Vingelen auf der Wiese. 18 Kühe, das ist die mittlere Größe einer Farm in Norwegen. „So große Farmen, wie bei euch in Deutschland haben wir hier nicht“, erzählt Bauer Marius Eggen. Zusammen mit seiner Frau und vier Mitarbeitern machen sie hier 3-4 Mal in der Woche Käse. Die Wand im Eingangsbereich der Manufaktur ist übersäht mit Auszeichnungen und Urkunden. Allein im letzten Jahr gab es dreimal „Super Gold“, was unabhängig von der Kategorie so was wie das Beste vom Besten ist. Das Klima (die Farm liegt 700 m ü. d. M.), die überschaubare Anzahl an Tieren und die saftigen Wiesen, seien der entscheidende Faktor, meint Eggen. Bevor ich den Käse probieren darf, zeigt er mir die Fertigung. Alles in allem passt die ganze Produktion in ein Einfamilienhaus (sehr große geräumige Keller für die Reifung vorausgesetzt). Man sei Teil von Røros Mat, einem Zusammenschluss von 23 produzierenden Betrieben (Butter, Brot, Marmeladen, Fleisch etc.), die sich gemeinsam gegenseitig unterstützen und vermarkten. Und so kann man in dem kleinen Hofladen von Eggen eben auch knuspriges Flachbrot, allerfeinsten Honig und Eingemachtes aus den verschiedenen Beeren kaufen. Sein Käse Fjellblå ist mein absoluter Favorit. Die Cremigkeit und seine Würze sind überragend, ich probiere ihn pur und mit etwas Gelee auf einem Knusperbrot und würde ihm auch sofort ein Super Gold umhängen, denn im Gegensatz zu Roquefort ist er weicher aber auch vielschichtiger. Eigentlich kann man die ganzen Kräuter auf der Wiese schmecken. Doch auch seine anderen Käse sind ausgezeichnet. Die Entscheidung fällt schwer. Nimm sie alle, meint Eggen. Natürlich mache ich das.

Eggeliveien 199, 2542 Vingelen
eggenost.no/produkter/

Orkladal Ysteri

Auch Merethe Landrø, die Käsemeisterin, ist in diesem Jahr wieder beim World Cheese Award mit dabei. Vor 19 Jahren hat sie angefangen, Käse herzustellen und dabei war ihr Blick schon immer auf die Schweiz gerichtet. Den Schweizern habe sie viel zu verdanken, erklärt Landrø. Sie haben ihr viel Wissen vermittelt. Heute stellt sie mit ihrem „Chef Sverre XO“  einen der würzigsten Hartkäse her, der vielfach ausgezeichnet wurde. Der Geschmack ist hell und floral aber mit deutlichen Kräuternoten. Damit könne man toll überbacken, meint sie. Vielleicht schaue ich in diesem Moment ein bisschen verwirrt, denn ich würde diesen hervorragenden Käse vielleicht lieber pur genießen, als mit ihm etwas zu überbacken. Aber vielleicht gilt das, was für Wein gilt – man sollte immer den guten Tischwein auch zum Kochen verwenden – eben auch fürs Überbacken mit Käse. Ist der Käse toll, wird das Ergebnis einfach noch toller.
Jeden Tag wäscht sie ihre Käse mit der Hand, ich darf dabei sein und zuschauen, wieviel Liebe und Aufmerksamkeit sie ihnen schenkt. Natürlich darf ich jeden ihrer Käse probieren und besonders mit der Marmelade aus Moltebeeren ist der 12 Monate gereifte „Chef Sverre XO“ (er trägt den Namen eines Norwegischen Königs) ein Erlebnis. Aber auch ihren „Skjenald“ einen aromatischen, kleinen mittelfesten Käse mag ich sehr gern. Sie packt mir den Rest davon ein und kurze Zeit später sitze ich käseknabbernd im Auto. Das Leben ist schön!
Mehr zu ihrem Käse (es gibt auch einen 24h Hofladen).
Nygårdsvegen 10, 7310 Gjølme
www.orkladalysteri.no

jetzt ist die beste Zeit für Rentierfleisch

Im Herbst treiben die Samen ihre Rentierherden in die Mitte Norwegens. Ein Teil der Tiere wird geschlachtet, ein anderer überwintert, um dann im nächsten Frühjahr wieder in den Norden zu wandern. Als ich über die einsamen Straßen durch die lichten Wälder aus dürren Birken fahre, staune ich nicht schlecht, als plötzlich am Straßenrand zwei Rentiere stehen. Ein Tag später läuft ein weißer großer Hirsch direkt auf mich zu. Beide Male mache ich kein Foto. Ich ärgere mich, denn ich hatte eine doppelte Chance. Würde ich ein drittes Mal den Tieren nahekommen? Ich würde. Und gleich eine kleine Herde.
In der Stensaas Reinsdyrslakteri, einer Schlachterei für Rentiere, Elche und Damwild herrscht jetzt im Herbst Hochbetrieb. Gerade kam eine große Lieferung. Ich solle unbedingt das luftgetrocknete Rentierherz probieren. Es ist etwas salzig aber eigentlich ganz gut. In Norwegen ist es eine geschätzte Spezialität. Mir sagt der Elchschinken auf jeden Fall mehr zu. Ist irgendwie wie Bündnerfleisch – nur besser. Eigentlich beliefert die Schlachterei in erster Linie die Gastronomie, doch im Hofladen kann man sich mit Schinken und Würsten eindecken. Wann hat man zuhause schon mal luftgetrockneten Schinken vom Elch? Am Abend esse ich ein Steak vom Rentier. Es ist hervorragend.

Hofladen von Stensaas Reinsdyrslakteri
Feragsveien 11, 7374 Røros
stensaas.no

was es mit “Pjalt” und “Lemse“ auf sich hat

Stolz zeigt mir Tove Ryttervoll ihre Hütte, wo sie gerne Feste feiern. Überall liegen Felle und ein Kaminofen sorgt für Wärme. Heute ist er jedoch aus. Noch ist es warm genug. Sie erzählt mir von den Schneemassen im Winter und ich kann mir vorstellen, wie mollig es dann zwischen all diesen Fellen in der Hütte sein muss. Im Haus daneben hat sie eine kleine Backstube. Auch sie ist Teil der Gemeinschaft Röros Mat und ihre Spezialität sind „Inger Lemse“. Dahinter verbergen sich aufgerollte, saftige Teigfladen mit Zucker und Rahm. Ab und zu auch mit Braunkäse. Der Teig wird über einem festen Segelstoff ausgerollt und auf einer runden Heizplatte gebacken. Ganz frisch sind sie am allerbesten. Und weil kaum jemand, der sie nicht selbst macht, in den Genuss von ganz frischen Fladen kommt, lasse ich mir die Gelegenheit nicht entgehen. Dazu gibt es prickelnden Blaubeersaft.
Die Lemse sind jedoch nicht die einzige Backware, die ihre kleine Backstube verlässt. Sie steckt mir noch eine Packung Pjalt zu. Die erinnern ein bisschen an Pitafladen. Nur saftiger und mit viel saurer Milch gebacken.

Kalsa Gårdsbakeri
Aursundveien 2248, 7372 Glåmos
kalsa.no

die Farm von Skjølberg Søndre

Die Farm von Erik und Elin Skjølberg ist vielleicht weniger eine Farm als eine Arche, ein Wunderland. Hier leben seltene Rassen (Kühe, Hühner und Enten), die alle frei herumlaufen, es gibt zwei Gewächshäuser, wo geradezu dschungelartig Erbsen, Tomaten, und Kräuter gedeihen, drumherum essbare Blumen, üppiger Spitzkohl, Palmkohl und Rotkraut, ganz zu schweigen von einer unglaublichen Vielfalt an Gurken. Und bestimmt war das, was ich aufgezählt habe nur der allerkleinste Teil davon. In der Küche wird gerade Kimchi gemacht und Ringelblumen sind zum Trocknen ausgebreitet. Hierher kann man zum Essen kommen (unbedingt dazu anmelden) oder zum Einkaufen. Das grandiose Restaurant Credo in Trondheim (Bericht folgt) bezieht von diesem Hof sein Gemüse und sein Fleisch. Und weil hier jedes Tier einen Namen hat und mit Liebe behandelt wird, gibt es das Credo auch genau so weiter. Der Name des geschlachteten Rinds steht auf der Karte und ein Bild hängt an der Wand. Man begegnet den Tieren mit größter Achtung. Alles hier atmet ein friedliches Miteinander aus und so tut es mir sehr leid, dass ich nicht länger bleiben kann.

Hølondvegen 4497, 7327 Svorkmo

www.skjolbergsondre.no

Momente mit Milchkannen

Was sagt das über mich aus, dass ich an keiner Milchkanne vorbeilaufen kann, ohne ein Foto von ihr zumachen? Vielleicht ist das so ein „Heile Welt“- Ding, etwas wonach man sich sehnt in Zeiten wie diesen. Genauso wenig wie ich nicht die Einzige bin, die Gullideckel in allen Ländern, in die ich reise, fotografiere, bin ich wohl auch mit meiner Liebe zu Milchkannen nicht allein. Die Tatsache, dass sie so hübsch geschmückt werden, spricht immerhin dafür. Und so einige im Trøndelag haben mir von ihrer Vorliebe berichtet, Milch direkt frisch von der Kuh zu trinken. Vermutlich habe ich das zuletzt als Kleinkind bei meiner Tante auf dem Bauernhof getan. Ich kann mich jedenfalls nicht daran erinnern.

Adressen zum Übernachten und Essen

Übernachten in Røros:
Hotel Erzscheidergaarden (ein sehr altes Haus, liebevoll restauriert)
erzscheidergaarden.no

Essen in Røros:
Vertshuset (lokale, saisonale Küche, ich war begeistert sowohl von der Vorspeise – Fisch mit Fenchel, Gurke und einer luftigen Sauermilch-Joghurt-Sauce – als auch vom Hauptgang – nochmal Fisch, diesmal mit Beurre Blanc und Pilzen zu Topinambur und Sellerie)
Kjerkgata 34, 7374 Røros
vertshusetroros.no/restauranten
Kaffestuggu – das älteste Café im Ort, herrlich nostalgisch!
kaffestuggu.no

Übernachten in einem Schlösschen in Orkanger (man fühlt sich herrlich royal in den alten Gemäuern)
Bårdshaug Herregård
Orkdalsveien 102, 7300 Orkanger
baardshaug.no

Offenlegung: die Reise nach Røros erfolgte auf Einladung von Explore Trøndelag und Visit Norway. Tausend Dank (Tusen Tak) dafür – ich kann einfach nicht genug kriegen von eurem schönen Land

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