3. Mai 2026

Scharfes Tempeh Crumble mit schnellen Pickles

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Mit Tempeh verhält es wie mit Tofu. Einfach so pur, besticht er geschmacklich durch eher wenig bis gar nichts. Aber seine Textur ist kräftig und wenn man nach Indonesien schaut, so gelingt denen dort, zusammen mit scharfem Anbraten und der süßen Soja Sauce Kecap Manis ein kleines Wunder: Tempeh wird damit unwiderstehlich. Dort schneiden sie ihn gern in feine Streifen, wenn man ihn aber noch weiter zerkleinert, erinnert er an laotisches Larb (meist mit Hackfleisch gemacht).
Und schließlich wird die Auswahl an Tempeh im Kühlregal des Bioladens immer größer – also hat er definitiv seine Fans. Nicht nur weil er eine perfekte Leinwand für vegane „Hackfleischgerichte“ ist, sondern weil er eben mit seinen Eigenschaften in Sachen Verträglichkeit und seien Nährstoffen punkten kann. In der Regel besteht Tempeh aus fermentierten Sojabohnen, enthält viel Protein, Kalium und Magnesium. Es gibt ihn naturbelassen oder bereits gewürzt. Beides ist gut. Man kann ihn toll in Burgern einsetzen oder wie hier in feingehackter Form.
Die Pickles dazu geben dem Ganzen Frische und Säure. Außerdem ist das mit dem Pickeln ideal für Radieschen, die schon ein bisschen was von ihrer Knackigheit verloren haben. Ich vergesse nämlich immer mal wieder vor dem Lagern im Kühlschrank, das Grüne zu entfernen, was ihnen das Wasser entzieht.

Scharfes Tempeh Crumble mit schnellen Pickles

Für Zwei

300 g Tempeh
1 EL geröstetes Sesamöl
1 EL neutrales Pflanzenöl
2 Zehen frischer Knoblauch, gepresst
1 ½ EL Soja Sauce
1 EL Honig oder Dattelsirup
1 EL frisch geriebener Ingwer
1 EL Chili Crunch Öl (aus dem Asialaden)
½ TL Chiliflocken
2 EL geröstete Erdnüsse, grob gehackt

für die Pickles
125 ml Apfelessig
1 EL Zucker
½ TL Meersalz
1 Mini Gurke
6 Radieschen

1 rote Chili oder Peperoni, fein gehackt
Salatblätter und geraspelte Karotte
frische Kräuter nach Belieben (z.B. Schnittlauch oder Koriander)

Die Radieschen halbieren und die Gurke in feine Scheiben schneiden. Essig mit Zucker und Salz in einer Schüssel vermengen, Radieschen und Gurke dazugeben und für 30 Minuten ziehen lassen.

Tempeh mit Küchenkrepp abtrocknen und mit den Händen möglichst klein zerbröseln oder mit einem Messer klein schneiden.
Beide Öle in einer Pfanne auf mittlere Temperatur erhitzen und die Tempehbrösel darin anbraten.
Aus Soja Sauce, Honig, Ingwer, Knoblauch und Chili Crunch Öl (wer es selbst machen möchte, hier gibt es ein Rezept dazu) eine Sauce herstellen und über das Tempeh gießen, gut umrühren und die Chiliflocken dazugeben. 5 – 6 Minuten weiterbraten, bis das Tempeh knusprig ist.
Salatblätter, geraspelte Karotte und die Pickles auf Tellern verteilen, Tempeh dazu anrichten und mit den Erdnüssen, Chili und Kräutern bestreuen.

Wer, wie ich, über den Salatblättern noch ein bisschen Dressing braucht, mischt sich das aus Öl, dem Pickelsud und etwas Honig an und begießt sie damit.

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