7. Oktober 2015

Kichererbsen-Kürbis Curry mit Schnittknoblauch und indischen Gewürzen

Rezepte, Vegetarisch, Länderküche, nach Saison, Herbst, Winter, indisch | 8 Kommentare

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Das leckere, kleine Kürbis-Ufo ist wieder auf dem Markt gelandet. Der kleine Patisson. Und er ist nicht allein. Es sind Scharen von diesen kleinen Ufos. Jung geerntet ist er wunderbar zart und – weil Kürbis – stets dankbar für eine kräftige Gewürzbeigabe. Tendiert sein etwas größerer Bruder der Hokkaido Kürbis gerne mal zur Mehligkeit, so ist er knackig und frisch wie junge Zucchini. Er eignet sich hervorragend zum Einmachen oder Braten.
Ich habe Kichererbsen über Nacht eingelegt, mehr als ich eigentlich für ein anderes Gericht brauchte. Ich weiche sie lieber selbst ein und koche sie dann. Sie schmecken mir meist besser, als aus der Dose, auf die ich jedoch trotzdem von Zeit zu Zeit zurückgreife, wenn es schnell gehen muss.

Dieses Mal habe ich die Kichererbsen im Topf vergessen. Gerade, als das Kochwasser völlig verbraucht war und die ersten am Boden anbrannten, habe ich es bemerkt. Ich ärgere mich über mich selbst, denn ich fürchte, dass das ganze Einweichen über Nacht nun für die Katz war. Doch, oh Wunder, sie haben es überstanden. Nicht, dass ich nun zum Nachmachen appelliere, aber dieses leichte Röstaroma steht den Kichererbsen ausgesprochen gut. Ich habe Glück gehabt, eine Minute länger und das mit dem Röstaroma wäre voll danebengegangen. Jetzt sehen die Kichererbsen ein bisschen aus wie rundliche Schwarzaugen Bohnen.
Im weiteren Verlauf, hat das Gericht meine vollste Aufmerksamkeit, was eindeutig daran liegt, dass es ganz schnell zubereitet ist.

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mein Lieblingsgarten in Goa

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Für Zwei
4 Mini Patisson Kürbisse
1 Tasse gegarte Kichererbsen
1 große Gemüsezwiebel, halbiert in feine Scheiben geschnitten
2 großzügige EL Kokos Mus
1 TL Garam Masala
½ TL gemahlener Bockshornklee
1 Prise gemahlener Kreuzkümmel
1 Messerspitze Asafoetida (indisches Gewürz)
½ Bund Schnittknoblauch
1 EL Ghee (Butterschmalz)
1 EL gehackte Petersilie
50 ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
nach Belieben dunkle Kresseblättchen

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Die kleinen Kürbisse vierteln oder achteln. In einer Pfanne das Ghee erhitzen und die Zwiebelscheiben kräftig anbraten, bis sie weich sind, dabei mit den Gewürzen mischen. Die Zwiebeln aus der Pfanne nehmen und diese nicht säubern. Hier werden nun die Kürbisviertel angebraten. Nach dem ersten kräftigen Anbraten, die Temperatur zurücknehmen und das Kokos Mus dazugeben. Die Kichererbsen und die Brühe dazugeben und den Kürbis weiter dünsten.
Zum Abschluss die Gewürz-Zwiebeln wieder dazu geben und mit den Kräutern vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und nach Lust und Laune mit den Kresseblättchen bestreuen.

Dazu passt indisches Brot und gewürzter Joghurt.

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8 Kommentare

  1. Hallo Claudia – Du bist Schuld!! Nämlich daran, dass ich Anfang des Jahres mein olles Geschirr rausgeworfen und neues vom Töpfermarkt gekauft habe. Und genau dieser Teller war der Auslöser dafür, endlich umzusetzen, was ich schon lange vorhatte. Danke ;-))
    Andrea

    Antworten
    • Liebe Andrea, ich ziehe mein Büßerkäppchen auf und feier es trotzdem. Neues Geschirr ist toll 🙂
      liebe Grüße
      Claudia

      Antworten
  2. Hallo Claudia,
    sieht absolut köstlich aus, deine Fotos machen Appetit!
    Viele Grüße
    Maria

    Antworten
    • Lieben Dank, so soll’s sein!

      Antworten
  3. Das sieht mal wieder super lecker aus!
    Verrätst du, was das für ein Teller ist? Bzw. wo man die bekommt? Die sind nämlich auch echt hübsch!

    Grüße,
    Fabian

    Antworten
    • Hi Fabian, dieser Teller ist von einem Töpfermarkt in Iffezheim. Der ist dort immer im Mai. Leider habe ich den Namen der Künstlerin nicht mehr. Hab grad schon alles durchsucht. 🙁

      Antworten
  4. Das klingt absolust köstlich 🙂 Ich liebe Currys mit Kichererbsen, und Kürbis ist auch eine großartige Zutat…. So schön wie du das fotografiert hast bekommt man gleich Lust, in die Küche zu gehen!
    Liebe Grüße,
    Ela

    Antworten
    • Liebe Ela, danke für die netten Worte. Deine Bilder animieren immer zum sofort Nachkochen.
      Liebe Grüße
      Claudia

      Antworten

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