4. November 2012

Kochen mit Freunden – der Bericht vom SanLucar Camp Cuisine

auswärts essen & events, Blog Event | 5 Kommentare

Wenn Foodblogger mal ausnahmsweise nicht kochen (sehr oft), darüber reden (ständig) oder sich anderweitig über die wunderbare Welt des Kochens und Essen auszutauschen (gibt es da noch was?), dann haben sie eine Kamera vor dem Gesicht (also auch wieder sehr oft) und fotografieren die Tischdekoration, die Zutaten und ganz besonders gerne die anderen Blogger, während sie schnippeln, anrichten und ebenfalls eine Kamera vor dem Gesicht haben.

So geschehen am vergangenen Samstag im Camp Cuisine von und mit San Lucar. Annähernd zwölf(!) Stunden habe ich dort verbracht und mich keine Sekunde gelangweilt, ganz im Gegenteil. Eingeladen waren Blogger, und Foodies jeglicher Couleur. Juliane von „Schöner Tag noch“, die ich schon lange kennenlernen wollte reiste aus dem Badischen an und unser Genusswochenende begann bereits am Freitag abend. Freu mich, dass dir mein Restauranttipp gefallen hat, Juliane!

Gunnar, Charlotte und Daniel von SanLucar waren entzückend, haben einen großartigen Rahmen für ihren Event gewählt und unseren Diskussionen den Raum gegeben. Den ganzen Tag wurden wir umsorgt von Michaela und ihrer Kollegin Claudia vom Kochstudio Bild und Raum.

Es erwartete uns ein leckeres Frühstück mit selbstgemachten Aufstrichen und Marmeladen, Obst (eh klar!) und köstlichem Brot. Jeder durfte sich aus der üppigen Obstkollektion seine Favorites aussuchen und sich einen Saft pressen lassen. Mit Möhre, Orange und viel Ingwer kann der Tag nur gut werden, denn irgendwie konnte ich mir vorher nicht so richtig vorstellen, worum es hier außer kochen gehen sollte. Und dafür braucht man in der Regel ja nicht zwölf Stunden.

Und bekanntlich wird es immer dann besonders gut, wenn keine konkreten Vorstellungen im Vorfeld die Erwartungen in irgendeine Richtung zwängen. Es menschelte vom ersten gemeinsamen Cappucino an. Wir sprachen über spanische Schweine, wie schön es in Spanien ist und wie schwierig die momentane wirtschaftliche Situation für die jungen Spanier ist , nein, wir nehmen kein Blatt vor den Mund und wir reden darüber, was uns in unserem Schaffen antreibt, was uns glücklich macht. Dazwischen essen wir leckeren Kuchen aus dem Glas.

Kaum einer der Beteiligten, der nicht  immer wieder sein Laptop oder Smartphone zückt und der Welt zuzwitschert oder kurz mal nachschaut, was so auf Facebook gerade passiert. Blogger eben!

Und natürlich haben wir zusammen gekocht. Ich war am Hauptgangposten eingeteilt und wie das nun mal so ist mit mehreren Köchen am Herd, galt es  – nur einer hat die Pfanne in der Hand. Das war Werner, der konnte das mit den Steaks, Vollprofi. Und ein total netter Kerl. Ich habe mich derweil mit dem Zerteilen von Weißkohl vergnügt. Kohl und Konsorten stehen ja ganz oben auf meiner Saisonliste.

Ich wünsche den Veranstaltern von SanLucar, dass ihnen der Tag genau so viel Spaß gemacht hat wie mir und freue mich auf ein Wiedersehen. Und ja, die Trauben, die ich mir noch geschnappt hatte waren sensationell (kommen aus der Gegend von Bari, hab ich gelernt) und ganz schnell weg. Genau das Richtige nach diesem opulenten Genusstag.  Danke an Euch alle!!

[fblike style=“standard“ showfaces=“false“ width=“450″ verb=“like“ font=“arial“ locale=“de_DE“]

 

PS: Und wer noch mehr lesen will, der findet das auf Julianes Blog..

 

5 Kommentare

  1. Die Bilder sind klasse. Die machen neugierig auf mehr. Hier schaue ich in Zukunft öfters vorbei.

    Antworten
    • darüber freu ich mich!

      Antworten
  2. Liebe Claudia,

    schöne Fotos hast du am Samstag gemacht!
    Deine Seite ist nicht nur schick, auch für Vegetarier hast du ja viele Rezepte, das gefällt mir natürlich besonders! Ich war zur gleichen Zeit wie du in Südafrika, hätte ich das mal früher gewusst, dann hätten wir auch über die Köstlichkeiten der südafrikanischen Küche sprechen können 🙂

    Viele liebe Grüße aus dem kalten Hamburg

    Antworten
    • Liebe Sara, das freut mich. Am Anfang war die Seite wirklich fast ausschließlich veggie, aber dann wurde sie „flexitarian“.
      Und was das Kap angeht – am besten war dort wirklich das Fleisch (sorry to say that), oder wie ist es Dir da ergangen?
      herzliche Grüße, Claudia

      Antworten
      • Ich muss auch sagen, dass die Fleisch-Esser unter uns mehr Spaß am südafrikanischen Küche hatten als ich, aber oftmals gab es leckere Alternativen, wie beim Brai Butternut mit Gemüsefüllung! Aber zugeben, in vielen Restaurants musste ich auf Griechischen Salat und frittierte Kartoffeln zurückgreifen.

        Flexitarier finde ich gut, zwei halbe Vegetarier sind ja auch ein ganzer 🙂

        Viele liebe Grüße

        Antworten

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere