15. März 2026

Risotto mit Spinat, Lauch und einer Prise „Sakura“

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ein Risotto für Frühlingsgefühle

Meteorologisch befinden wir uns ja bereits im Frühling, was man auf den Märkten allerdings noch nicht so richtig erkennen kann. Immerhin, es gibt wieder Kerbel, doch von zarten Frührüben und Spargel sind wir noch entfernt. Der Schnittlauch im Hochbeet ist auch schon erwacht. In Japan feiern sie bereits die ersten Kirschblüten.

An die musste ich denken, als ich beim Durchforsten der Küchenschublade, diese winzigen Ausstecher in die Finger bekam. Ich habe sie in Tokio auf der Kappabashi Road (bekannt als die Küchenstraße) gekauft und sie haben die Form von kleinen Blüten. Irgendwas würde ich damit bestimmt mal ausstechen, war der Gedanke. Und jetzt kamen sie genau richtig. Ich hatte noch eine Ringelbete im Gemüsefach, die nur darauf wartete, dass kleine Blüten aus ihr gestochen würden. Grün und Rosa – mehr Frühling geht optisch nicht.

Risotto habe ich schon immer gerne gerührt. Es gibt mir das Gefühl, dass man die Hingabe schmecken kann auch wenn so mancher der Meinung ist, so ein Wundertopf kann das auch. Ich muss fühlen, wann vielleicht noch ein Schluck Weißwein fehlt oder die Brühe nachgegossen werden muss. Ganz wichtig ist die Ruhe, wenn das Risotto eigentlich schon fast fertig ist. Das ist der Zeitpunkt, wo ich dann noch einen extra Löffel Butter, Sahne oder Mascarpone einrühre.

Ich habe danach gesucht, ob man hier in Deutschland diese winzigen Ausstecher bekommen kann, habe aber leider die ganz kleinen nicht gefunden. Verschiedene Größen gibt es hier beim großen Online-Versender.

Risotto mit Spinat, Lauch und einer Prise „Sakura“

Für Zwei
 1 Schalotte
1 Zehe Knoblauch
2 dünne Stangen Lauch, nur den weißen und hellgrünen Teil in Scheiben geschnitten
150 g Risotto-Reis z.B. Arborio
1 EL Olivenöl
1 EL Butter
125 ml trockener Weißwein
450 ml Hühner Brühe
200 g frischen Babyspinat
Handvoll Kerbel
1 EL Mascarpone oder Sahne

 eine kleine Ringelbeete zum Ausstechen der „Blüten“ (dazu die Ringelbeete in 1 mm dicke Scheiben schneiden)

60 g Parmesan

Rucola Kresse zum Bestreuen

Die Schalotte und den Knoblauch fein hacken .

Butter und Olivenöl in einen Topf geben und beides zusammen mit dem Lauch anschwitzen. Den Reis dazugeben. Etwa 2 Minuten rühren, dann mit dem Weißwein ablöschen und einkochen lassen.

Nun schrittweise immer etwas Brühe dazugeben und in regelmäßigen Abständen rühren.

Den Spinat tropfnass in einen zweiten Topf geben, mit etwas Salz bestreuen und nur kurz erhitzen, so dass er zusammenfällt. Abgießen und auspressen. Den ausgepressten Schnittlauch zusammen mit dem Kerbel in einen Blitzhacker geben, ein wenig Flüssigkeit (Brühe, Ölivenöl oder Wasser) zugeben und zu einer Paste pürieren.

Sobald der Reis (nach etwa 20 Minuten) alle Flüssigkeit aufgesogen hat, die Spinatcreme unterrühren. Mascarpone und die Hälfte des Parmesans zusammen mit einem Löffel Mascarpone unterrühren und 5 Minuten bei geschlossenem Deckel ruhen lassen.

Auf Teller verteilen und mit Kerbel, Rucola Kresse, dem restlichen Parmesan und den „Blüten“ bestreuen.

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