Schlagwort: Dinner um Acht unterwegs

[Shanghai Streetlife #1] wo Taxifahrer Schnulzen singen, essen auf der „Frühstücksstraße“ und eine spontane Tee Verkostung in der Tea City

Ich bin es gewohnt, dass ein Taxi anhält, sobald ich an der Straße meinen Arm hochhebe, doch nicht so hier in Shanghai. Aus mir unersichtlichen Gründen fahren die ersten fünf, wohlgemerkt leeren, Taxen erst einmal an mir vorbei. Dann endlich hält eines und ich darf einsteigen. Ich war vorgewarnt und habe die Adresse bereits in chinesischen Schriftzeichen auf meinem Handy-Display, schließlich...

[Marhaba Marrakesch #2] Unterwegs in der Medina auf der Suche nach dem besten Streetfood

Wer in Marrakesch lebt, geht zum Essen eher selten in ein Restaurant. Gegessen wird zuhause oder auf der Straße. In den verwinkelten Gassen der Medina gibt es unendlich viel zu entdecken, probieren, der große Gauklermarkt verwandelt sich jeden Tag zum Sonnenuntergang in ein Streetfood Festival. Bedenkenträger merken hier auf – bloß nicht alles von der Straße essen, es droht die Gefahr sich mehr...

[Marhaba Marrakesch #1] Lieblingsplätze, Veggie-Glück und der Garten von Yves Saint Laurent

Youssef hat Mitleid mit mir. Seit einer Viertelstunde versucht er mir den Weg durch die Medina zu dem Restaurant, das ich mir ausgesucht habe, zu erklären. Er zeichnet eine Skizze, die hauptsächlich aus Strichen und Kreisen besteht, und immer noch kann er keine Zuversicht in meinem Gesicht entdeckten. Ich denke an das Wirrwarr der kleinen Gassen, bin völlig orientierungslos seit ich vor nicht...

Ein Menü von Christian Bau – die perfekte japanisch–französische Allianz

Schließ‘ die Augen und denke an die kunstvolle japanische Küche, an den frischen Fisch, die betörende Yuzu, an Miso und die kunstvolle Inszenierung der Speisen. Dann schwinge dich in Gedanken auf, fliege über Ozeane und Kontinente bis nach Frankreich, wo die nächste Hochküche auf dich wartet. Und nun stell dir vor, die beiden vereinen sich auf allerhöchster Ebene. Die Kunst der Küche...

dieses Ding mit dem Geschirr, ihr wisst schon….

Töpfermarkt… dieses Wort löst einen wohligen Schauer in mir aus. Vom Nacken abwärts bis in die Knie. Mag mir das bitte jemand ins Ohr säuseln? Hallo, mein Name ist Claudia und ich bin süchtig nach Geschirr. Nein, nicht irgendwelches Geschirr, einzelne Teller und Schalen bitte, möglichst abwechslungsreich, gerne antik, gerne aus Bone China. Ich seufze ab und zu bei dem Wort Bone China. Dieses...

Auf nach Okinawa!
Awamori, das königliche Getränk, das Dorf der Hundertjährigen und eine
Slow Farm mit schwarzen Schweinen

Don’t call it Sake! Hört ihr? Awamori ist kein Sake, auch wenn mancher dies glauben mag, weil der Grundstoff für beide Reis ist. Awamori ist destilliert, nicht gebraut wie Sake, auch die Reissorte unterscheidet sich. Fast sämtlicher Reis für Awamori wird aus Thailand importiert. Während der Gärung macht er Bekanntschaft mit dem schwarzen Koji, einem Schimmelpilz, während für Sake der Weiße...

Auf nach Okinawa!
türkisfarbener Pazifik, Fischmärkte und wo Hirsche nachts an weißen Sandstränden spazieren gehen

Okinawa – kein Mensch, den ich kenne, war je in Okinawa, der südlichsten Präfektur Japans. Einst war es das Königreich Ryūkyū, dann stand die Inselgruppe seit 1871 unter japanischer Verwaltung und wurde im Pazifikkrieg 1941 von den  Amerikanern besetzt. 1972 wurde Okinawa an Japan zurückgegeben und ist seitdem eines der beliebtesten Urlaubsziele der Japaner. Soviel zu den Fakten. Hier leben die...

Ratanà – eine kulinarische Oase mitten in Mailand

  Dass man in Italien so ziemlich überall gut essen kann, ist bekannt. Hält man sich an traditionelle Küche, vorzugsweise abseits der Touristenpfade, kann man so gut wie nichts falsch machen. Besitzt ein Restaurant mitten in Mailand einen riesigen Garten und widmet sich nur der frischen, saisonalen Küche, die inspiriert und auf hohem Niveau ist, so ist das dennoch etwas ganz Besonderes. Ich...

Die Welt ist nicht genug
oder wann haben wir alles erlebt, gegessen und getrunken?

Ich sitze in einer Hütte mitten im Dschungel auf Sri Lanka. Es gibt keinen Strom, kein Netz und Wasser nur aus der Quelle. Ich esse frische Ananas und Küchlein aus Reis. Es ist noch früh am Morgen und wir reden bei einer Tasse Tee. Wir, das ist eine kleine Gruppe aus aller Welt. Ein Lehrer aus Amerika, eine Antiquitätenhändlerin aus England, ein Physiotherapeut aus Israel und ein Event Manager...

Die Caipirinha wird’s schon richten..

Gestern bin ich durch eine Straße gefahren in der es nur Musikinstrumente gab. Da standen Schlagzeuge auf dem Gehweg und E-Gitarren hingen überall. Eine richtig lange Straße war das. Hier in Sao Paulo ist das nicht ungewöhnlich. So wie es eine Straße für Antiquitäten und Kochgeschirr gibt, gibt es eben auch eine Straße für Musikinstrumente. Ansonsten muss man hier auf genau zwei Dinge aufpassen....

Der Winkel vom Paradies und ein Besuch bei den Kamerunlämmern

Wenn 100 Kamerun Schafe plötzlich nervös werden, dann hat das in erster Linie mit einem gelben Eimer zu tun. Gerhard Bönsch muss ihn nur in die Hand nehmen und der Stall gerät in helle Aufruhr. Es wird gedrängelt und geschoben – und natürlich geblökt was das Zeug hält – denn was der gelbe Eimer verspricht, ist die Lieblingsspeise schlechthin. Hafer. Damit könnte die Herde den ganzen Tag...

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