Eiskalte Verführung –
Salziges Karamelleis, Mango-Kardamom Eis und Rhabarber-Rosen Sorbet „made by Emma“ [Promotion]

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„Das ist ja zum Niederknien gut“, meine Kollegin schließt genussvoll die Augen, während sie sich einen Löffel Eiscreme (geröstete Kokosnuss mit Rum) in den Mund schiebt.
Sie haben es alle mitbekommen, als Emma plötzlich da war. Sie war nicht zu übersehen. Im knallgelben Karton, stand die Eismaschine an der Rezeption. Und so sollten meine Kollegen auch meine ersten Probanden sein. Eiscremeprobanden.
Sobald die ersten frühlingshaften Sonnenstrahlen das Wochenende erhellten, bin ich oft mit Freunden durch die halbe Stadt zu jener Eisdiele in Nymphenburg gefahren. Grandioses Eis essen und sich in den ersten Sonnenstrahlen zu räkeln, hatte etwas von einem Ritual. Hier und nur hier habe ich Eiscreme aus Ziegenmilch bekommen. Nachdem ich jedoch in Berlin ein Apfel-Petersilieneis bekommen hatte, war klar, dass ich mit meiner Lust auf außergewöhnliche Eiskreationen nicht mehr an einer eigenen Eismaschine vorbeikommen würde. Eine, wo ich den Behälter im Gefrierschrank vorkühlen müsste, kam nicht in Frage. Aus Platzgründen. Es sollte eine mit eigenem Kompressor sein. Und da kam „Emma“ ins Spiel. So heißt die Eismaschine, die ich nun testen sollte und wegen der meine Kollegen schon vorfreudig darauf warteten, dass ich mich nun endlich der Eisherstellung stelle.

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Eismachen kann jeder, denn letztendlich ist es nicht mehr, als Milch, Sahne und Aromen zusammen zu rühren und sie gefrieren zu lassen. Beim Sorbet ist es sogar noch einfacher – da kann nicht einmal die Milch überkochen. Sie wird dort nicht gebraucht.
Und so röste ich als erstes Kokosflocken und stelle mir selbst aus Traubenzucker und Wasser das benötigte Glukosesirup her.
Während Emma bei -21° (sie kühlt bis -35°) in der Küche ihre Runden dreht, sitze ich gespannt auf dem Sofa und schaue immer wieder auf die Uhr. 60 Minuten sind ihre Standardzeit, manuell kann ich sie verlängern oder verkürzen. Ist das Eis vor der Zeit fertig, schaltet sie in den Kühlmodus. Eine ganze Stunde lang. Natürlich bin ich sofort bereit, als die Zeit abgelaufen ist. Fülle das Eis in eine Schüssel und meine Portion davon in ein Schüsselchen.
Premierenstimmung!
Mein erstes selbstgemachtes Eis. Es ist genauso, wie ich es mir erhofft hatte. Cremig, zart, eine fantastische Textur und der Geschmack ist himmlisch. Die gerösteten Kokosflöckchen schmiegen sich an meinen Gaumen, der Rum hält sich dezent zurück.
Berauscht von meinem ersten Eiserfolg, fahre ich am nächsten Abend gleich wieder zum Einkaufen. Diesmal kaufe ich Mangos und cremigen Joghurt. Die Vorstellung einer Kombination von Mango und dezenten Noten vom Kardamom lockt. Wieder sitze ich, nachdem die Eismaschine fertig ist, glücklich auf dem Sofa, grinse in die Nacht und schiebe mir einen Löffel Eis in den Mund.
Doch wie sieht es aus mit Sorbets?
Ich liebäugle mit einem Rhabarbersorbet. Rose soll auch mit dazu. Dazu fahre ich auf den Viktualienmarkt und kaufe den ersten Rhabarber, getrocknete Rosenblüten und Rosensirup. Hier ist Emma bereits nach 45 Minuten fertig. Und auch hier überzeugt das Ergebnis. Cremiges Sorbet, säuerlich, fruchtig – perfekt.
Ich bin völlig im Eiscremerausch und mache gleich danach noch ein salziges Karamelleis. Für dieses Eis wäre ich sonst durch die halbe Stadt gefahren. Jetzt kann ich es immer haben. Wann ich will.

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Die Handhabung und Reinigung der Maschine ist wirklich denkbar einfach. Gefrierbecher am Henkel herausheben, Eismasse einfüllen, nach der Herstellungszeit das fertige Eis entnehmen, Becher auswaschen. Fertig. Einzig der Platz, den die gute Emma braucht, ist zu bedenken. Sie hat kein Handtaschenformat. Ihr Formen können durchaus als ausladend bezeichnet werden (39 x 22 x 23 cm). Doch sie macht optisch schon was her. Gebürsteter Edelstahl. Wie eben eine Eismaschine im Premiumsegment aussehen sollte. Digitale Anzeige. Einfach und intuitiv.
Als nächstes will ich mich an das Apfel-Petersilieneis wagen. Dafür habe ich kein Rezept aber nachdem ich vier Sorten Eis gemacht habe, ist das Prinzip klar. Soviel ist sicher – es wird noch ein aufregender Frühling (und Sommer sowieso. Und im Herbst kommt dann das Kürbiseis).
Ich bin eisinfiziert!

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Salziges Karamelleis

450 ml Vollmilch, 1 EL Speisestärke, 40 g Frischkäse, ½ TL feines Meersalz, 300 g Sahne, 2 EL Glukosesirup (siehe Tipp), 150 g Zucker, 2 TL Vanilleextrakt
Vorbereiten:
Für die Eiscremebasis in einer kleiner Schüssel die Speisestärke mit 2 EL Milch glatt rühren. Sahne und Glukosesirup ebenfalls in einem hohen Becher mischen.
Zubereiten:
Den Zucker in einem 4 Liter Topf bei mittlerer Hitze erhitzen, bis er schmilzt und sich bernsteinfarben verfärbt. Vom Herd nehmen und unter ständigem Rühren die Sahnemischung vorsichtig dazugeben. Die Milch dazugeben und aufkochen lassen. 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. wieder vom Herd nehmen und die Stärkemischung dazugeben. Nochmal aufkochen lassen.
Kühlen:
Den Frischkäse und den Vanilleextrakt dazugeben und in einen 3 L wiederverschließbaren Gefrierbeutel füllen. In Eiswasser auskühlen lassen.
Frieren:
Die abgekühlte Masse in den Becher der Eismaschine füllen und nach Ablauf der Gefrierzeit die cremige Masse in einen geeigneten Becher füllen und nochmal im Gefrierfach einige Stunden fest werden lassen.
(Quelle: „das beste Eis der Welt“, Jeni Britton, Umschau Verlag)

Tipp: Glukosesirup kann man selbst herstellen. Dazu einfach 64 g Traubenzucker mit 36 g Wasser aufkochen lassen, die klare Flüssigkeit in einen kleinen Messbecher geben und wieder auf 100g auffüllen. Hält sich im Kühlschrank nahezu unbegrenzt.

Mango Kardamom Eis

2 reife Mangos, geschält und grob gewürfelt, 225 g griechischer Joghurt, 150 ml Crème Double, 1 TL gemahlenen Kardamom, 2 TL Orangenblütenwasser, 120 g flüssiger Honig. 1 ½ EL Zitronensaft, 1 kleine Prise Salz

Alle Zutaten in den Mixer geben und cremig pürieren. Nach Bedarf anschließend noch durch einen Sieb streichen. Die Mischung in die Eismaschine geben und anschließend noch eine Stunde im Gefrierschrank fest werden lassen.
(Quelle: Yotam Ottolenghi für den Guardian)

Rhabarber-Rosen Sorbet

500 g Rhabarber, 125 g Zucker, 4 EL Rosensirup, einige getrocknete Rosenblätter (im Mörser zermahlen), 1 Prise Zimt (wer eine rotere Farbe möchte, gibt noch 2 Tropfen Lebensmittelfarbe dazu)

Den Rhabarber waschen, die Enden abschneiden und in Scheiben schneiden. In einem Topf mit dem Zucker, 150 ml Wasser zugedeckt einige Minuten weich köcheln lassen.
Die Mischung in den Mixer geben und fein pürieren. Das Rosensirup und den Zimt dazugeben und abkühlen lassen.
In die Eismaschine geben und gefrieren lassen.

Gutscheincode für alle, die jetzt Lust bekommen haben

Und wer jetzt auch Lust auf selbstgemachtes Eis bekommen hat, der bekommt bei Springlane bis zum 7. April mit dem Gutscheincode „EISLIEBEDINNERUM8“ nochmal 20 Euro Rabatt auf die Eismaschine Emma.
Ich freue mich schon auf eure Eiskreationen!

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Hinweis: Die Eismaschine Emma wurde mir von Springlane zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon unbeeinflusst.

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2 Responses to Eiskalte Verführung –
Salziges Karamelleis, Mango-Kardamom Eis und Rhabarber-Rosen Sorbet „made by Emma“ [Promotion]

  1. Martina 21. März, 2016 at 14:47 #

    Mmmmh, salziges Karamell! Das hab ich am Freitag gegessen, als ich spontan die Jungs nach dem Tennis auf eine Kugel Eis einlud. In unserer Eisdiele war die Hölle los bei dem tollen Wetter, und die neue Sorte musste natürlich probiert werden!
    Kommt man denn mit weniger Zucker aus, wenn man Eis selber herstellt? Ich denke, daß man gerade bei Fruchteis weniger Zucker nimmt als die in der Fabrik, oder?
    LG
    Martina

    • Claudia 21. März, 2016 at 15:05 #

      Liebe Martina, im Grunde hast du es komplett selbst in der Hand, wieviel Zucker du haben möchtest. Ich habe beispielsweise bei dem Rhabarber Sorbet eher noch ein bisschen weniger Zucker genommen, weil ich schön säuerlich frisch haben wollte.
      Und – ganz wichtig – du kannst eben selbst bestimmen, welcher Zucker es sein soll. Ich arbeite beispielsweise immer nur mir Rohrohrzucker.

      Liebe Grüße
      Claudia

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