Kategorie: Nordamerika

Was man auf Hawaii gegessen haben muss und die Frage was genau ist eigentlich „Hawaiian Food“?

Es ist ja nicht so, dass ich unvorbereitet nach Hawaii geflogen bin, ganz im Gegenteil, was ich recherchieren konnte, habe ich recherchiert. Habe jedes Magazin, das sich mit Essen und Hawaii beschäftigte durchforstet und mir sogar einige Berichte im Fernsehen dazu angeschaut. Da ging es beispielsweise um Luau, ein Schwein, das im Boden über viele Stunden gegart wird (jetzt weiß ich dass der Name...

Aloha Maui – surfende Ziegen, Ananas Sekt, tropische Farmen und die andere Straße nach Hana

Ich hatte einen Plan. Mit dem Auto nicht die klassische „Road to Hana“ zu fahren, sondern von der anderen Seite her kommend, mutig über holprige Schotterstraßen, immer der Küste entlang, vorbei an Rinderherden, wo die Rinder natürlich nicht eingezäunt sind, und dabei noch eine Ziegenkäsefarm und die einzigen Weinbauern Mauis zu besuchen. Ein ehrgeiziger Plan. Ziegen und Surfboards Als ich das...

Aloha Hawaii – wie man Poke wirklich macht, eine Poke Meisterschaft in Honolulu und natürlich wo es am besten schmeckt

Mit der Aussprache fängt es schon mal an. Da liest man jahrelang, dass man Poke wie Pok-eye aussprechen soll (vermutlich haben alle voneinander abgeschrieben), dann spricht man es auf Hawaii genauso aus und keiner versteht mich. Ach, du meinst Pokie? Ja, richtig. Das meine ich. Poke ist DAS Nationalessen der Inseln. Roher Fisch, vorzugweise Ahi, Gelbflossenthunfisch, der mit Soja Sauce, Sesamöl,...

Aloha Hawaii – Ankommen zum Lei Day, duftende Regenwälder im Nebel, ein Tempelbesuch und himmlische Garlic-Lemon Shrimps auf Oahu

Es ist ein langer Tag. Ich beginne ihn in Tokio, fahre dort noch auf den Fischmarkt, gehe auf der Küchenstraße spazieren und fliege spät am Abend nach Honolulu. Und komme am gleichen Tag morgens dort an. Ich bin über die Datumsgrenze geflogen, ganze 19 Stunden beträgt der Zeitunterschied zwischen Tokio und Hawaii. Beim Anflug auf die Insel kann ich es kaum fassen. Grenzenlos blaues Meer, die...

11 Gründe, sofort nach Martinique zu fliegen

Martinique, ja überhaupt die ganze Karibik, war ein weißer Fleck auf meiner Landkarte. Das hat sich nun geändert. Mittlerweile ist es auch ganz einfach, das französische Überseedépartement der Kleinen Antillen zu erreichen. Es gibt Direktflüge mit Condor ab München. Grund genug also, in die wilde Schönheit dieser Insel einzutauchen, sie zu erkunden, mich am Meer und auf den Märkten treiben zu...

Die Küche der Karibik – Fisch mit Sauce Chien aus Martinique und was es dort sonst noch so auf dem Markt gibt

Es heißt, das Geheimnis dieser Sauce sind die Chilis. Die karibische Scotch Bonnet Chili, benannt nach der Schottenmütze, ist so eine Vertreterin, die es in sich hat. Es gibt aber auch ganz milde Chilis, doch am eindrucksvollsten sind die Früchte, die man auf Martinique überall auf dem Markt findet. Guavas, Rosenäpfel, Cherimoyas und Passionsfrüchte. Natürlich Ananas und Bananen. Überhaupt...

Ti’Punch Cup – der Spirit von Martinique geht um die Welt

„Das ist echt so unglaublich hier“, meint Vincent, der Finalist aus Holland. Es sei großartig mit den 14 anderen Teilnehmern aus aller Welt, man habe ja schließlich die gleichen Themen, einfach cool sei das. Wer hierher zum Ti Punch Cup World Final nach Martinique kommen durfte, musste im Vorjahr die Auswahl in seinem Heimatland bestehen. 12 Männern und 3 Frauen ist das gelungen, sie durften...

Martinique – Kolibris, weiße Strände und ein kreolisches Huhn

Gestatten, Claudia, die langsamste Autofahrerin der Insel. Ich und die Insel, wir lernen uns gerade kennen, da sollte man es langsam angehen. Während ich schon wieder mit achtzehn Stundenkilometern im ersten Gang einen steilen Berg hochfahre (Aussicht, yeah!), spüre ich die Blicke der Fahrer hinter mir. Sie bohren sich in meinen Rücken und versuchen meinen Fuß tiefer aufs Gaspedal zu drücken....

Eingemachte Zitronengurken aus Nova Scotia und warum Farmfood dort immer eine gute Wahl ist

Zuhause gingen die Vorräte an gutem Maple Sirup bereits zur Neige. Ein Zustand, der mich ein wenig nervös macht und ich kann nicht genau sagen, warum mir das Maple Sirup, das man hier bekommt, nie diese Befriedigung verschafft hat, wie jenes aus Kanada. Keiner hier weiß, aus welcher Phase der Ernte, die im März beginnt und im September endet,  das Sirup genau stammt. Dass der Zeitpunkt einen...

Nova Scotia – ans Meer, dort wo es einsam ist und wo es frischen Lobster gibt…

Schönsein bei Sonnenschein kann jede Landschaft. Doch bei bedecktem, grauem Himmel offenbart sich die wahre, raue Schönheit, dann wenn der Horizont sich auflöst im Nebel, wenn die Farben düster werden. Wenn alles einen morbiden Charme bekommt. Drei Tage strahlte die Sonne in Nova Scotia, die Blaubeeren leuchteten in den Feldern, doch dann schlug das Wetter um. Genau an jenem Tag, als es an die...

My Blueberry Days in Nova Scotia – wilde Blaubeeren soweit das Auge reicht und ein ziemlich turbulenter Reiseauftakt

Ich werde den Flieger nach Halifax nicht schaffen. Ganz sicher werde ich ihn nicht schaffen. Ich sitze in München und starre auf die Anzeige. Um 15:00 hätte der Flug nach Frankfurt starten sollen. Angezeigt wird nur, dass er verspätet ist. Wieviel? Keine Angabe. Ich habe in Frankfurt genau 90 Minuten um meine Maschine nach Halifax zu erreichen und diese Zeit dezimiert sich zusehends. Noch immer...

[Ontario im Spätsommer #4]
über Maple Sirup, Eiswein und einen Flug über die Niagara Fälle

Ein bisschen noch kann ich sie sehen, die Skyline von Toronto. Zwischen mir und der Stadt liegt der Ontario Lake, 65 km ist er an dieser Stelle breit. Meine Reise führt mich weiter nach Niagara on the Lake, einem pittoresken kleinen Ort am Ufer des Lake Ontario und wie der Name schon vermuten lässt, nicht weit von den berühmten Wasserfällen entfernt. Die Häuser hier sind hübsch, Touristen...

[Ontario im Spätsommer #3]
einmal von allem bitte, Toronto!

Es ist eine Minute vor Touchdown am Restaurant. Das Taxi muss nur noch an der roten Ampel warten, die Tür zum Restaurant ist schon in Sicht. Innerhalb von Sekunden öffnen sich alle Schleusen und es fängt an zu gießen. Kein freundlicher Regen, der einem vielleicht bisschen die Frisur zerstört, sondern ein Regen, der in sich in dicken Wassersträngen über die Straße schlängelt, ein Regen, der einem...

[Ontario im Spätsommer #2] 
– glückliche Tage mit Cider, Äpfeln, Wein, Bienen und Met

  Morgenstimmung in Prince Edward County In diesem Moment bin ich der einzige Mensch auf dieser Erde, sogar die Grillen haben aufgehört zu singen. Es ist kurz nach sechs Uhr am Morgen und Bloomfield liegt am Ende der Welt. Ich stehe mitten auf der Straße, kein Auto,  kein Tier, nicht einmal ein Eichhörnchen. Ich atme diese Einsamkeit ein, für einen kurzen Moment will ich glauben, dass es so...

[Ontario im Spätsommer #1 ] – Hallo Ottawa! Erste Eindrücke, ein Bauernmarkt und ein Sommertag auf dem Wasser

Ich denke an Kanada und denke daran, eine warme Jacke mitzunehmen. Irrtum. Kurz habe ich noch gezögert und die Jacke wieder an den Haken gehängt. Die Wetterprognose für Ottawa könnte nicht prächtiger sein – zwischen 25° und 30°. Es ist Samstagnachmittag gegen 17 Uhr, als ich in Ottawa lande. Es ist ein kleiner Flughafen, kurze Wege, keine Schlange am Taxistand. Erstes Ziel meiner Ontario Reise –...

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