Kategorie: Afrika

[Marhaba Marrakesch #4] Wie Couscous wirklich geht und meine ganz eigene Gewürz Mischung

Der Wunsch, Couscous richtig machen zu wollen, erscheint etwas einfältig. Couscous kann doch jeder, mag man denken. Man kauft eine Packung im Supermarkt, gießt Wasser oder Brühe darüber, lässt es ziehen, fertig. Dass mein Couscous nicht einmal ansatzweise an die Leichtigkeit und den Geschmack des Couscous hier in Marrakesch herankam, störte mich nicht weiter. Ich kannte es ja nicht anders....

[Marhaba Marrakesch #3] vom Baden im Luxus, Wassermelone in neuen Dimensionen und wo Filmstars Zitronentörtchen essen

Es ist noch früh am Morgen. Ich sitze im Schatten und nippe an ungezuckertem Minztee. Ganz langsam kriecht die Hitze durch die verwinkelten Gassen der Medina. Die frischen Brote liegen lockend im Körbchen vor mir. Ich bin zurückhaltend. Ich habe einen Grund. Ich werde heute einen ganz besonderen Ort besuchen. Ich will die Grandezza eines ganz besonderen Hauses schnuppern. Kurz, ich will ins...

[Marhaba Marrakesch #2] Unterwegs in der Medina auf der Suche nach dem besten Streetfood

Wer in Marrakesch lebt, geht zum Essen eher selten in ein Restaurant. Gegessen wird zuhause oder auf der Straße. In den verwinkelten Gassen der Medina gibt es unendlich viel zu entdecken, probieren, der große Gauklermarkt verwandelt sich jeden Tag zum Sonnenuntergang in ein Streetfood Festival. Bedenkenträger merken hier auf – bloß nicht alles von der Straße essen, es droht die Gefahr sich mehr...

[Marhaba Marrakesch #1] Lieblingsplätze, Veggie-Glück und der Garten von Yves Saint Laurent

Youssef hat Mitleid mit mir. Seit einer Viertelstunde versucht er mir den Weg durch die Medina zu dem Restaurant, das ich mir ausgesucht habe, zu erklären. Er zeichnet eine Skizze, die hauptsächlich aus Strichen und Kreisen besteht, und immer noch kann er keine Zuversicht in meinem Gesicht entdeckten. Ich denke an das Wirrwarr der kleinen Gassen, bin völlig orientierungslos seit ich vor nicht...

Marokkanische Gemüse Tajine und worüber ich sonst so im TV plaudere..

Manchmal mache ich solche Sachen. Da rede ich einfach nur über Essen. Also rein grundsätzlich könnte ich die ganze Zeit über Essen reden, über Gewürze, über Zubereitungsarten, über die Besonderheiten der Länderküche. Das tue ich fast so gerne, wie essen oder fremde Länder zu besuchen. Aber besonders ist es dann, wenn eine Kamera davor läuft. Da ist das Hirn in einem eher angespannten Modus....

Die kulinêre kaapse dagboek (Teil 5) – böse Geister, himmlische Oliven und kapmalayischer Fisch

Die Tage meines Aufenthalts hier am Kap neigen sich dem Ende entgegen und die Vorstellung, bald wieder in der Kälte zu sein, wird vehement verdrängt, habe ich doch im Moment ein ganz anderes Problem zu bewältigen. Wie kann es gelingen, all die leckeren Sachen, die hier im Laufe der letzen zwei Wochen entdeckt habe, in meinem Koffer unterzubringen? Nicht, dass es bei uns keinen Wein gäbe,...

Die kulinêre kaapse dagboek (Teil 4) – Food, food, food, Ngunis und das Kap

Der Springbock war phänomenal! Unglaublich zart und von einem feinen Kräuteraroma und vor allem schnell gegessen. Fleisch ist definitiv das Beste, was man hier essen kann. Gut, ich habe den Fisch vergessen. Kingklip ist lecker, Calamaris sowieso, ganz frisch und zart. Und die Melonen hier. Intensiv aromatisch. Ach ja, und die Trauben. Und die unglaubliche Vielfalt an Tapenaden hier im Tal,...

Die kulinêre kaapse dagboek (Teil 3) – ans Meer und wieder zurück

Das Thermometer stieg über die 40° Marke im Schatten, die angekündigte Hitzewelle hatte uns voll am Wickel. Jede Bewegung war zuviel und die Deckenventilatoren konnten nicht mehr machen als die ohnehin schon heiße Luft noch ein bisschen zu verwirbeln. Wir machten uns also auf in Richtung Küste. Auf dem Weg dorthin legten wir einen Stop in Darling bei Evita se Perron (übersetzt =...

Die kulinêre kaapse dagboek (Teil 2) Reben und noch mehr Reben

Die Schönheit der Landschaft ist überwältigend. Wir trotzen der Hitze und besuchen Ceres, wo wir nicht nur an einem Seil den Berg hinunter „sliden“ – es ist großartig sich mal wieder wie zwölf im Ferienlager zu fühlen – sondern auch zufällig einen Hersteller von Trockenfrüchten entdecken. Die Gegend um Ceres ist ein Obstanbaugebiet und so überrascht es nicht, dass wir vom...

Die kulinêre kaapse dagboek (Afrikaans für “kulinarisches Tagebuch vom Kap”)

Gestern bin ich angekommen. Sonne, dreißig Grad und natürlich hielt die Frisur nicht nach so einem langen Flug, wo ich aus lauter Verzweiflung lapprige Sandwiches gegessen hatte und mein Magen mir dies auch sofort mit Sodbrennen dankte. Wer der Meinung ist, das Essen im Flugzeug sei schlecht, dem sei gesagt, es ist noch viel schlechter. Doch jetzt bin ich hier! Im Swartland, dem schwarzen Land,...

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